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Entwicklung des Apothekenwesens in Hofgeismar
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Querschnitt durch das
"Steinerne Haus"
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Öffnungszeiten, Führungen Eintritt
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Entwicklung des Apothekenwesens in Hofgeismar
1652
wird in Hofgeismar durch Georg Vilmar am
Marktplatz die erste Apotheke eingerichtet. Sie existiert unter
seinen beiden Nachfolgern Dietrich Benit und Christian Hautho bis
1706
Noch im selben Jahr erhält J. Gabriel
Sander vom Landgrafen Karl das Privileg zur Neueinrichtung einer
Apotheke in Hofgeismar. Diese entsteht im Nachbarhaus, einer
Steinkammer ähnlicher Größe, wie das "Steinerne
Haus".
1768
wird Georg Wilhelm Sander durch den
Landgrafen Friedrich gezwungen, am Gesundbrunnen eine zweite
Apotheke im Postgebäude einzurichten. Sie wird aber nach nur
vier Jahren wieder geschlossen.
1801
muss Carl F. Sander das Stammhaus wegen
Baufälligkeit abreißen. Er ersetzt es durch einen Fachwerkbau,
in dem sich noch heute die "Sandersche Hirschapotheke"
befindet.
1949
erzwingt der große Bevölkerungszuwachs
die Neugründung der Hubertus-Apotheke durch H. Friedrich.
1953
erfolgt die Gründung der Mohren-Apotheke
durch Alfred Guth.
1984
gründet Jürgen Schmidt in der
Bahnhofstraße die Brunnenapotheke.

Querschnitt durch das
"Steinerne Haus"
Ebene 7 / Spitzboden
Magazin 1
Ebene 6 / 2. Dachgeschoss
Magazin 2
Ebene 5 / 1. Dachgeschoss
Hier ist die Einrichtung der
"Sanderschen Hirsch-Apotheke" von 1801, die bis 1974 im
Betrieb war, originalgetreu wieder aufgebaut.
Ebene 4 / 2. Obergeschoss
Auf Betreiben des Landgrafen wurde 1768 am
Gesundbrunnen eine zweite Apotheke eingerichtet, deren Offizin
rekonstruiert werden konnte, und hier ihren Platz fand. In ihren
Regalen steht jetzt eine Palette pharmazeutisch genutzter
Gefäße aus zwei Jahrhunderten. Auf derselben Ausstellungsebene
befindet sich die Museumsbibliothek, die auch Platz für
Forschungsarbeiten bietet.
Ebene 3 / 1. Obergeschoss
Hier werden verschiedene pharmazeutische
Tätigkeiten im Wechsel mit anderen Sonderausstellungen
präsentiert. Die Einrichtung stammt aus der Hubertus-Apotheke.
Ebene 2 / Erdgeschoss
Damit die Atmosphäre des Raumes mit seinen
dicken Mauern, der Balkendecke und der zentralen Säule erhalten
bleibt, sind im Erdgeschoss nur wenige museale Einzelstücke zu
sehen. Hier stehen dem Besucher jederzeit Ansprechpartner für
weitere Fragen zur Verfügung.
Ebene 1 / Kellergeschoss
Im Gewölbekeller fanden die
Gerätschaften, die der Arzneimittelherstellung dienten, ihren
Platz. Ausstellungsstücke, die an die Alchemistenküche
erinnern, stehen hier neben "modernen" Maschinen.
In dem sich an das Gebäude anschließenden
Museumsgarten wachsen einheimische Kräuter und Heilpflanzen. So
weit wie irgend möglich bleiben die Pflanzen in allen
Vegetationsstadien stehen, damit die Entwicklung vom Keimling bis
zum reifen Samen miterlebt werden kann.
Außerdem können so mit den Büchern aus
der Handbibliothek das ganze Jahr über Pflanzenbestimmungen zu
Lehrzwecken durchgeführt werden. Der Garten steht auch
außerhalb der Öffnungszeiten des Museums für Besucher offen
und wird erst bei anbrechender Dunkelheit geschlossen.
Für weiterführende Untersuchungen stehen
nach vorheriger Absprache die museumseigene Fachbibliothek,
verschiedene Herbarien, Drogensammlungen und optische Geräte zur
Verfügung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Apothekenmuseum Hofgeismar
Apothekenstraße 5
34369 Hofgeismar
Tel.:(0 56 71) 7 37 oder
9935-0
Leiter: H. Friedrich-Sander
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| Öffnungszeiten: |
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| Mo., Di., Do.: |
10 bis 12 Uhr |
| Mittwoch: |
15 bis 18 Uhr |
| Freitag: |
17 bis 19 Uhr |
| Sonntag: |
11 bis 13 Uhr |
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15 bis 18 Uhr |
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Eintritt: |
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Erwachsene: |
€ 2,00 |
Kinder, Schüler,
Studenten, Wehr-
und Zivildienstleistende: |
€ 1,00 |
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Führungen: |
nach Vereinbarung |
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