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Betrugsmaschen erkennen: Kostenlose Sicherheitsberatung kann vor Ort angefragt werden


Ein angeblicher Polizeibeamter am Telefon, ein vermeintlicher Angehöriger in einer Notsituation oder die Nachricht über eine neue Handynummer: Betrügerinnen und Betrüger entwickeln immer neue Methoden, um Menschen unter Druck zu setzen und an Geld oder Wertgegenstände zu gelangen.

Wie geschickt die Täter dabei vorgehen, zeigt Udo Dallmann in seinen Sicherheitsberatungen für Seniorinnen und Senioren. Der ehemalige Kriminalpolizist ist im Ruhestand weiterhin als Sicherheitsberater tätig und vermittelt anschaulich, wie typische Betrugsmaschen funktionieren und woran sie erkannt werden können.

Besonders eindrücklich sind nachgestellte Tonaufnahmen betrügerischer Telefonate. Sie machen deutlich, wie glaubwürdig vermeintliche Polizeibeamte, Angehörige oder andere Gesprächspartner wirken können. Die Täter sind häufig rhetorisch hervorragend geschult und bauen gezielt (Zeit-)Druck, Angst und Sorge auf. Gerade deshalb können auch Menschen auf solche Maschen hereinfallen, die sich grundsätzlich für vorsichtig und gut informiert halten.

Thematisiert werden unter anderem Schockanrufe, der sogenannte Enkeltrick, falsche Polizeibeamte, Gewinnversprechen oder Betrugsversuche über WhatsApp sowie auch Betrug an der Haustür. Eine zentrale Empfehlung lautet: sich nicht unter Druck setzen lassen, im Zweifel das Gespräch beenden und selbst über eine bekannte Telefonnummer Kontakt zu Angehörigen oder zur Polizei aufnehmen.

Ebenso wichtig ist der Umgang mit einem bereits erfolgten Betrug. Scham sollte Betroffene nicht davon abhalten, sich Hilfe zu holen. Wer Geld überwiesen oder Wertgegenstände übergeben hat, sollte möglichst schnell handeln, gegebenenfalls die Bank informieren und den Vorfall bei der Polizei anzeigen.

 

Kostenloses Präventionsangebot für Gruppen und Einrichtungen

Sicherheitsberatungen können unkompliziert und kostenlos angefragt werden. Das Angebot richtet sich nicht nur an Senioreneinrichtungen, sondern beispielsweise auch an Vereine, Seniorengruppen und weitere Zusammenschlüsse. Die Inhalte können dabei auf den jeweiligen Anlass und die Zielgruppe abgestimmt werden.


Interessierte können sich direkt an Udo Dallmann, Telefon: 0171 3436567, wenden.

Darüber hinaus stehen beim Polizeipräsidium Nordhessen folgende Ansprechpersonen für Seniorenprävention zur Verfügung:

Simone Wolf, Telefon: 0561 910-1036

Mike Wöllenstein, Telefon: 0561 910-1039

E-Mail: seniorenpraevention.ppnh@polizei.hessen.de