Rolf Weber
Tierfigur aus Keramik
Tierfiguren aus Keramik

Keramiker

Der am 6. Mai 1907 in Görlitz geborene Rolf Weber gehörte zu den bekanntesten Keramikern unserer Zeit in Deutschland. Seit 1937 lebte er in Fuldatal-Simmershausen und fertigte dort Gefäßkeramik, Kamine, Öfen, Plastiken, Baukeramik und Bildplatten in seiner eigenen Werkstatt.

Arbeiten aus Webers Werkstatt finden sich unter anderem im Hetjens-Museum Düsseldorf, bei den Kunstsammlungen der Veste Coburg und im Hessischen Landesmuseum der Staatlichen Museen Kassel. 

Nachdem Rolf Weber am 20. September 1985 starb, fiel seine umfangreiche private Lebensarbeits-Dokumentation ("Privatmuseum") durch testamentarische Verfügung seiner nur wenig später verstorbenen Frau Dr. Ellen Weber gegen große Konkurrenz an das Stadtmuseum Hofgeismar.

Bildplatte

Im Gewölbekeller des Stadtmuseums kann man einen Teil dieser Sammlung bewundern.

Rolf Weber war ein sehr experimentierfreudiger Künstler, der dadurch einzigartige Kunstwerke geschaffen hat. Zum Beispiel hat er bei seinen Bildplatten bis zu 20 verschiedene Schmelzen neben- aber auch übereinander gebrannt.

Bei den Steinzeuggefäßen, die es in vielen Variationen und Formen gibt, liegen die Schwerpunkte für den Betrachter meist bei den Glasuren. Das helle Steinzeug wurde mit einer Zinkkristallglasur mit Punktkristallen matt glasiert und bei über 1200 °C gebrannt. Eine Besonderheit Webers sind Zinkkristallglasuren, welche bei Brenntemperaturen bis 1200 °C glänzende Farben erzeugen.



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Das Weber-Andenken wird gestärkt.

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